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Dein Bett − die effizienteste Workoutmaschine!

18.12.2014 11:03
von Alster Studio
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Morgens ganz früh raus, für ein Workout auf nüchternen Magen? Mit hängenden Augenlidern noch spätabends an die Hanteln, um den Trainingsplan zu halten und noch ein paar Fettzellen zu leeren?  Wer ehrgeizig und mit einem Ziel vor Augen trainiert, kennt diese Versuchungen.

Und wundert sich vielleicht, dass die Fortschritte kleiner werden, je öfter man die Nacht zum Tage macht.

Die Wahrheit ist: Wer auf Kosten eines ausreichenden Schlafes trainiert, steht sich selbst im Weg.

Schon mal drüber nachgedacht, warum Babys ca. 18 Stunden am Tag schlafen? Weil sie wachsen müssen und das geht am besten im Schlaf. Denn nur dann werden die für das Muskelwachstum entscheidenden Hormone in ausreichender Menge produziert und ausgeschüttet. Beim Erwachsenen ist es nicht anders. Und es kommt noch schlimmer: Auch der für die Fettverbrennung entscheidende Insulinhaushalt und das Hungerhormon Ghrelin geraten bei zu wenig Schlaf aus dem Gleichgewicht. Die Folge: Weniger Schlaf, gleich schlechtere Fettverbrennung und mehr Appetit. Überdies steigert dauernde Müdigkeit die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, das nicht nur Nervosität fördert und schlechte Laune macht, sondern auch nachweislich die Bildung von Bauchfett fördert. Wer körperlich und geistig müde trainiert, wird außerdem gerade gegen Ende des Workouts unkonzentriert, führt Bewegungsabläufe nicht mehr korrekt aus und steigert das Verletzungsrisiko.

Die Faustregel für effizientes Training:
Besser mit dem Kopf auf dem Kissen als mit dem Kopf durch die Wand!

Sie meinen immer noch, das hätten Sie im Griff? Weit gefehlt. Denn wie Lernprozesse, die sich nur nachts im REM-Schlaf ausreichend nachhaltig im Langzeitgedächtnis verankern können, werden auch neu erworbene Trainingsleistungen nur dann dauerhaft abrufbar sein, wenn der Körper die Chance hat, ausreichend „drüber zu schlafen“ und die tagsüber geleerten Neurotransmitter-Depots wieder zu füllen. 

Wieviel Schlaf ist genug? Das kann individuell unterschiedlich sein. Manche brauchen sieben, andere neun Stunden täglich. Aber Studien haben gezeigt, dass Menschen die regelmäßig weniger als sieben Stunden schlafen, geistig und körperlich weniger leistungsfähig sind und weitaus weniger von den segensreichen Hormonen profitieren, die uns von Babies zur Erwachsenen gemacht haben.

Sie wollten nach dem Lesen dieses Textes noch ein wenig trainieren? Vielleicht gehen Sie lieber zu Bett!

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